Geprüfte/r Industriemeister/in IHK - Fachrichtung Metall

Kurzbeschreibung:
Geprüfte/r Industriemeister/in IHK - Fachrichtung Metall
Dauer:
6 Monate
Abschluss:
Geprüfte/r Industriemeister/in IHK - Fachrichtung Metall
Ort:
Heidelberg
Kosten:
6270 € Frühbucherangebote auf Anfrage

Kurzprofil


Berufsbild

Geprüfte Industriemeister/innen IHK Fachrichtung Metall nehmen eine zentrale Schlüsselrolle in modernen Betrieben ein und fungieren als "operative Manager" in der Produktion. Sie sind mitverantwortlich für technische, personelle und betriebswirtschaftliche Lösungen, die zum reibungslosen Ablauf des Betriebs beitragen. Die breit aufgestellten Unterrichtsfelder qualifizieren die erfolgreichen Teilnehmer/innen zu berufserfahrenen technischen Führungskräften mit zahlreichen Einsatzmöglichkeiten auf mittlerer Funktionsebene.



Zielgruppe

Der Lehrgang richtet sich an Mitarbeiter/innen aus der metallverarbeitenden Industrie, die Sach-, Organisations-
und Führungsaufgaben an der Schnittstelle von Fertigung und Planung anstreben.

Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um diesen Weiterbildungsberuf ausüben zu können. Dabei werden besonders die Interessen hervorgehoben, die im Vergleich zu den einschlägigen Ausbildungsberufen an Bedeutung gewinnen. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.

Interesse an organisatorisch-prüfenden Tätigkeiten

  • z.B. Sicherstellen, dass Produktionstermine und Qualitätsstandards bei der Durchführung der Fertigung und Montage von Metallerzeugnissen eingehalten werden
  • z.B. Kontrollieren und Überwachen rationeller Arbeitsabläufe in einem Maschinenbaubetrieb

Interesse an theoretisch-abstrakten Tätigkeiten

  • z.B. Analysieren und Optimieren der Fertigungsschritte der Produktion
  • z.B. Durchführen systematischer Fehlersuche und Störungsbehebung an computergesteuerten Werkzeugmaschinen, Fertigungsmaschinen und -anlagen sowie Transport- und Förderanlagen
Interesse an kaufmännisch-organisatorischen Tätigkeiten

  • z.B. Überwachen der Kostenentwicklung, Einschätzen und Planen von Investitionen im Anlagen- oder Maschinenbau
  • z.B. Einteilen, Führen und fachliches Anleiten der Mitarbeiter/innen, damit die gesetzten Produktionsziele in einem Betrieb der Metallindustrie nach Menge, Qualität, Termin und Wirtschaftlichkeit erfüllt werden
Interesse an praktisch-konkreten Tätigkeiten

  • z.B. Ausführen von fachlich besonders anspruchsvollen Arbeiten wie das präzise Einrichten von Maschinen und Anlagen

(Quelle: Bundesagentur für Arbeit)



Zugangsvoraussetzung

Zur Teilprüfung "Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikation" ist zugelassen, wer Folgendes nachweist:

  • eine mit Erfolg abgeschlossene Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsbereich, der den Metallberufen zugeordnet werden kann oder
  • eine mit Erfolg abgeschlossene Ausbildung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis* oder
  • eine mindestens vierjährige Berufspraxis*.
Zur Teilprüfung "Handlungsspezifische Qualifikation" ist zugelassen, wer Folgendes nachweist:

  • das Ablegen des Prüfungsteils "Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen", und
  • zu den unter Absatz 1.a bis 1.c genannten Voraussetzungen ein weiteres Jahr Berufspraxis* und
  • den Erwerb berufs- und arbeitspädagogischer Kenntnisse. Diese müssen vor Beginn der letzten Prüfungsleistung nachgewiesen werden.
* Die Berufspraxis nach den Absätzen 1 und 2 soll im Wesentlichen Bezüge zu den Aufgaben eines/r "Geprüften Industriemeisters/in -Fachrichtung Metall" aufweisen.



Dauer/ Stundenumfang

Die Fortbildung dauert ca. 6,5 Monate in Vollzeit



Termine

05.09.2016 - 31.03.2017
06.03.2017 - 29.09.2017



Ort

Standort Heidelberg
Standort Darmstadt



Mögliche Weiterbildungen/ Perspektiven

Generelle Perspektiven nach der Ausbildung

Die passende Beschäftigung finden

Nach ihrer Weiterbildung arbeiten Industriemeister/innen der Fachrichtung Metall in Betrieben der Metallindustrie wie beispielsweise dem Maschinen- und Anlagenbau, dem Fahrzeug- oder Werkzeugbau, dem Kessel- und Behälterbau sowie in der Metallerzeugung und -umformung.

Die Beschäftigungsfähigkeit sichern

Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Metallbearbeitung bis hin zu Qualitätssicherung.

Beruflich weiterkommen

Aufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Technische/r Betriebswirt/in abzulegen.
Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Maschinenbau erwerben.

Sich selbstständig machen

Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Fertigungs-, Dienstleistungs- oder Handelsbetrieb in ihrem Fachbereich.

(Quelle: Bundesagentur für Arbeit)



Kosten

EUR 6.270 inkl. Skripten und zzgl. IHK-Prüfungsgebühr




Fördermöglichkeiten

Für die Weiterbildung zum/zur Geprüften Industriemeister/in IHK - Fachrichtung Metall stehen unterschiedliche Förderungsmöglichkeiten zur Verfügung:
  • Aufstiegs-BAföG
  • Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit und Jobcenter
  • IHK Begabtenförderung
  • Bildungsscheck (zum Beispiel für Beschäftigte in Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen)
  • Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD)
Wir beraten Sie gerne!



Informationsveranstaltungen

Unverbindliche individuelle Beratung auf Anfrage



Kontakt/ Anfrage

studienberatung-bfz@fuu.de



Anfrageformular

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