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Ernährungstipps für erfolgreiches Lernen

25. August 2017, in Hotellerie und Gastronomie

Jeder kennt es: Manchmal fällt es einem richtig schwer konzentriert zu bleiben. Ständig schweifen die Gedanken ab, man schaut kurz aufs Handy und richtig merken kann man sich irgendwie nichts. Die Fenster müssten auch mal wieder geputzt werden und dann schaut man ganz kurz, was es im Kühlschrank so zum Naschen gibt. Apropos Naschen… Wie kann ich durch „richtige“ Ernährung meine Lern- und Merkfähigkeit beeinflussen?

Zunächst einmal ist es besonders wichtig, seinem Alltag einen Rhythmus zu geben. Also regelmäßig und ausreichend zu schlafen, Pausen einzulegen und natürlich auch auf die Ernährung zu achten. Vernünftiges und routiniertes Essen hilft sowohl die Konzentration als auch die Lerndauer zu steigern.

Generell sind Vollkornprodukte in Kombination mit Obst und Gemüse, ebenso wie Milchprodukte, Fisch und Fleisch, zu empfehlen. So wird ausreichend Energie für das beanspruchte Gehirn geliefert. Also lieber auf weniger Zucker, dafür auf Kohlenhydrate, die nachhaltig Energie geben, bauen.

Ein kräftigendes Müsli mit Haferflocken, Joghurt und Früchten bietet eine optimale Grundlage für den Start in den (Lern-)Tag. Besonders wichtig ist es, dass wir ausreichend Wasser oder ungesüßte Tees trinken. Durch regelmäßiges Trinken vermeiden wir Müdigkeit und Kopfschmerzen. Als Snack zwischendurch stärken Nüsse unsere Konzentration und das Gedächtnis. Omega-3-Fettsäuren unterstützen die Konzentration, diese sind in Lein-, Raps-, Soja- und Walnussöl enthalten und können als Teil eines Salatdressings vom Körper gut aufgenommen werden. Radieschen dazu bringen unseren Kreislauf in Schwung.

Natürlich ist gegen einen Cappuccino zum Wachwerden nichts einzuwenden, jedoch führen aufputschende Mittel wie Kaffee oder Energydrinks nicht zu einer erhöhten Aufnahmebereitschaft des Gehirns. Im Gegenteil – sie können sogar Unruhe, Angst und Panik vor einer anstehenden Prüfung erhöhen. Auch Traubenzucker hilft nur kurzfristig, danach ist man müder als davor. Zudem sollte man darauf achten, nicht mit leerem Magen zu lernen. Sowohl Hunger als auch ein zu voller Magen sind hinderlich für die Konzentration. Es ist daher förderlich, nach dem Essen eine kleine Pause einzulegen oder zwischendurch nur einen kleinen Snack zu sich zu nehmen.