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Weiterbildung zum Diätkoch - warum sie gefragter sind denn je

28. Juni 2018, BFZ Team in Hotellerie und Gastronomie

Allergien, Intoleranzen, Diäten, vegane Ernährung sowie bewusste Ernährungsumstellungen – das Anforderungsprofil für Köche hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Die abwechslungsreichen Aufgaben bieten somit auch jede Menge Heraus­forderungen und neue Chancen für Gastronomen.

Weiterbildungs­möglich­keiten - auch Köche lernen nie aus

Um im Berufsalltag immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben, ist es für Köche notwendig sich regelmäßig weiterzubilden. Es haben sich in Gastronomie und Gastgewerbe mittlerweile zahlreiche Weiterbildungsabschlüsse etabliert, die als Qualifikationen für ganz unterschiedliche Tätigkeiten dienen. Ambitionierte Küchenprofis können so mit einem Lehrgang ihr persönliches Berufsprofil verfeinern und sich für bestimmte Speise- und Ernährungsbereiche spezialisieren. Neben Küchenmeistern und Ernährungsberatern ist auch der Diätkoch IHK ein beliebtes Weiterbildungsziel und gefragte Fachkraft auf dem Arbeitsmarkt.

Durch ihr Fachwissen sind Diätköche in der Lage auf alle gesundheitlichen Bedürfnisse hinsichtlich der Ernährung einzugehen und ihre Gäste kompetent zu beraten. Der Tätigkeitsbereich bleibt angesichts zunehmender Lebensmittelunverträglichkeiten, Allergien und krankheitsbedingter Sonderkostformen nicht mehr nur auf Krankenhäuser oder Alten- und Pflegeheime beschränkt. Denn wer bei diätetischen Speisen „faden Krankenhausfraß“ vor Augen hat, der irrt sich gewaltig. Auch in Restaurants und gerade im aufsteigenden Wellnessbereich sind die Ansprüche der Gäste sehr hoch. Diätkost kann mittlerweile mit jedem Gourmetmenü problemlos mithalten.

Die Weiterbildung zum Diätkoch ist nicht nur für Köche interessant. Auch für Fachkräfte aus dem Bereich Hauswirtschaft und Ernährung oder Quereinsteiger mit Berufserfahrung können sich mit dieser Weiterbildung qualifizieren. Mit zunehmendem Interesse an gesunder Ernährung ist das Fachwissen von Diätköchen auch im Alltag angekommen.

Diese Weiterbildung verbessert die Berufschancen für die Arbeit in Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen, Alten- und Pflegeheimen sowie bei Cateringfirmen und in Betrieben, Schulen und Kindergärten. Vorteile sind hier ein sicherer Arbeitsplatz, geregelte Arbeitszeiten und häufig eine betriebliche Altersversorgung. Im Hotellerie- und Gastronomiebereich kann das Unternehmen, welches den Absolventen beschäftigt, das RAL-Gütezeichen für Diät- und Vollkost erhalten. Betriebe, deren hohe Gütekriterien im gesamten Produktionsprozess durch das Gütezeichen anerkannt sind, garantieren für den Patienten oder Gast leckere und ausgewogene Mahlzeiten. So profitieren neben den Kunden auch die Arbeitgeber von einer Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter.

Das Besondere bei der Weiterbildung zum Diätkoch IHK: Erfolgreiche Prüfungsteilnehmer können zusätzlich ein Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) erhalten.

Diätkoch als Sprungbrett für den Lebensmittelkontrolleur

Und die Weiterbildung zum Diätkoch IHK ist erst der Anfang: Der Diätkoch stellt eine ideale Zulassungs­voraussetzung für das Berufsbild „Lebensmittelkontrolleur“ dar. Denn um den Lehrgang zum Lebensmittelkontrolleur besuchen zu dürfen, setzt der „Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure e.V.“ eine abgeschlossene Aufstiegsfortbildung im Lebensmittelbereich voraus. Für viele Menschen kann eine Fortbildung zum Lebensmittelkontrolleur neue berufliche Perspektiven eröffnen. Insbesondere für Menschen mit gesundheitlichen Problemen kann dieser Beruf eine sehr gute Alternative darstellen, da hier in der Regel keine schweren körperlichen Tätigkeiten ausgeübt werden.

Auch Köche lernen nie aus und eine Weiterbildung zum Diätkoch IHK ist eine gute Gelegenheit, um die eigenen Chancen für die Karriere und den Arbeitsmarkt zu erhöhen. Und es kann sich natürlich auch finanziell durchaus lohnen, denn mit einem erfolgreichen Abschluss verbessern sich oftmals auch die Verdienstmöglichkeiten.

Auch die Weiterbildung bedeutet zunächst eine finanzielle Belastung. Um diese möglichst gering zu halten, bieten Bund und Länder verschiedene Fördermöglichkeiten an. Hierzu können Sie sich gerne bei unserer Bildungsberatung informieren.